zur
ausführlichen Chronik
Bilder vom Jubiläum
Nachrichtenarchiv ab 2002
Im
Jahre 1900 wurde die "Kolonie" Waldidylle gegründet.
Mit der Einweihung der Eisenbahnstrecken nach Kipsdorf bzw.
Altenberg (beide sind heute noch in Betrieb) hatten viele
Dresdner das nahe Erzgebirge als Naherholungsgebiet für
sich entdeckt. So entstanden in der ersten Hälfte
dieses Jahrhunderts eine Reihe von Ferienhäusern. Aber
auch Bauern und Waldarbeiter aus Falkenhain, dessen Ortsteil
Waldidylle ist, siedelten sich bald an.
Noch
heute kündet eine Inschrift an der "Klotz-Baude",
so benannt nach einem der Gründer von Waldidylle, von
dieser ersten Besiedlung.
Gleich
gegenüber steht die "Erzgebirgsbaude", über
viele Jahrzehnte eine der führenden Gaststätten
in der Region. Gegenwärtig renovierungsbedürftig,
läßt sie den Kenner dennoch noch einiges von der
einstigen Pracht ahnen.
Vorbei an malerisch in den Wald gebauten Häusern gelangt
man zum altehrwürdigen "Falkenhorst", schon
in der ersten Jahrhunderthälfte eines der ersten
Häuser am Platze. Gleich gegenüber das Café
"Zugspitze". Auch wenn man den höchsten Berg
Deutschlands von hier aus nicht sehen kann, ergibt sich
doch ein faszinierender Blick über die Hänge des
Osterzgebirges, bis hinab nach Dresden. Vom "Falkenhorst"
aus führt der "Panoramaweg" am Waldrand
entlang bis fast zur "Alten Dresdner Straße".
Immer neue Blicke eröffnen sich, z. B. zum Luchberg oder
zum Geisingberg, beides markante Basaltkuppen in fast greifbarer
Nähe.
Die
unmittelbare Nachkriegsgeschichte war geprägt von einem
Zuzug vieler Neubürger, die es aufgrund der Kriegswirren
hierher verschlagen hatte, nicht zuletzt Dresdner, die 1945
ihre zerstörte Stadt verlassen mußten.
Waldidylle war aufgrund seiner Größe nie eine eigenständige
Kommune, sondern gehörte schon immer zu Falkenhain. Hier
gingen auch bis in die 80er Jahre die Kinder zur Schule
- sehenswert das alte Schulgebäude im Nachbarort! Seit
1999 gehören beide Ortsteile zur Bergstadt Altenberg.
Im
Jahr 2000 feierten die Waldidyller das hundertjährige
Bestehen ihres Ortes. Seit kuzem gibt es einen Heimatverein,
der sich um die Geschichte des Ortes kümmert, aber
auch aktiv für die weitere Entwicklung dieses Fleckens
eintritt.
Zur Vervollständigung der Chronik suchen die Mitglieder
des Ortsvereins noch Dokumente aus den letzten hundert Jahren.
Viele ehemalige Einwohner des Ortes hat es heute in
alle Welt zerstreut. Manch einer hat sicher noch Geschichten
zu erzählen, die mit Waldidylle in Zusammenhang stehen.
Bitte schreiben Sie an:
Erik
Warschau
Am Hang55
01776 Waldidylle
Tel.
(03 50 52) 6 79 71
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