| Der geplante Abriss von vier Gebäuden in Ortsteilen von Altenberg, die seit Jahren leer stehen, ist ins Stocken geraten. „Wir sind mit den Eigentümern nicht übereingekommen, die Immobilien zu vernünftigen Preisen zu bekommen“, sagte Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler). Kommunales Eigentum ist aber günstig, um in den Genuss von Fördermitteln zu kommen und damit dann den Schandfleck beseitigen zu können. Dafür hat Sachsen das Programm „Revitalisierung von Brachflächen“ aufgelegt.
Nun will Kirsten versuchen, gemeinsam mit den Eigentümern einen anderen Weg zu gehen, um das Ziel zu erreichen. Die Stadtverwaltung möchte die Fördermittel, so sie denn bewilligt werden, an die Hausbesitzer weiterreichen und gegebenenfalls einen gewissen Zuschuss für den Abriss dazugeben. Dann liegen Arbeit und auch ein Teil der Kosten zwar bei den Eigentümern selbst, sie können dann aber entscheiden, was mit den Flächen wird. Es ist möglich, diese zu begrünen oder nachzunutzen. Das könnte für die Eigentümer attraktiv werden.
Im Blick hat Altenberg zunächst vier Immobilien, die früher alle einmal Ferienhäuser waren und inzwischen seit Jahren leer stehen. Das ist die „Tellkoppe“ in Kipsdorf, die „Erzgebirgsbaude“ in Waldidylle, der „Grenzsteinhof“ in Zinnwald-Georgenfeld und ein Objekt im Bärensteiner Bielatal. (SZ/ks)
Sächsische Zeitung, Mittwoch, 8. Juli 2009
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